So wie man bereits fast alles auch im Internet findet, so bieten heutzutage auch jede Menge Fachanwälte im Web ihre Leistungen an. Neben der normalen Firmenpräsenz welche in der Regel nur Tätigkeitsschwerpunkte und diverse Infos über die Kanzlei und Infos zur Kontaktaufname beinhalten, bieten verschiedene Rechtsanwälte auch eine unproblematische Rechtsberatung im Internet.
Eine solche Rechtsberatung Online ist häufig bereits ein vollwertiger Ersatz für das Beratungsgespräch in der Anwaltskanzlei, zumindest bei vergleichsweise profanen rechtlichen Fragen oder bei einem Erstberatungsgespräch.
Am Anfang einer Rechtsberatung über das Web sollte mittels einer groben Schilderung des Falles geprüft werden ob sich das Rechtsproblem überhaupt online Beraten lassen kann oder ob eine weitere herkömmliche Beratung eher angebrachter erscheint.
Für den Fall, dass sich die Thematik für eine Beratung Online eignet, wird der Anwalt in seiner Rückmeldung ein Honorarangebot anfertigen.
Ist der Ratsuchende mit den zu berechnenden Gebühren einverstanden, erfolgt im weiteren Verlauf die eigentliche Beratung.
In diesem Zusammenhang kommen alle relevanten Fragestellungen auf den Tisch und werden vom Anwalt rechtssicher beantwortet.
Das Beratungsgespräch gleichgültig ob Online oder Offline, dient hauptsächlich als Orientierung und Begutachtung der Sachlage.
Der Rechtsberater zeigt erdenkliche Lösungsansätze auf und erklärt die wesentlichen, für Normalbürger häufig schleierhaften, Gesetze, in nachzuvollziehener Form.

© Visual Concepts – Fotolia.com
Die zunehmende Benutzung des WWW und die damit hervorgerufenen bestimmten rechtlichen Konflikte sind im so genannten Internetrecht geregelt. Diese Benennung hat zwar noch keine amtliche Anerkennung als eigenständiges Rechtsgebiet erhalten, spielt aber trotzdem im allgemeinen Kanzleialltag eine täglich stärkere Rolle. Die Bürger kommen mit dem Recht der neuen Medien des Öfteren beim Shoppen im Web, dem Herunterladen von Musikdateien oder Versteigern von Waren auf Auktionsplattformen, in Berührung.
Das Onlinerecht ist konstant in Bewegung, da die Gerichte die grundlegenden Gesetzesparagraphen von Zeit zu Zeit den Besonderheiten des neuen Mediums anpassen müssen.
